Ruhepotential in Nervenzellen
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📅 1/25/2026
Einführung: Ruhepotential
Das Ruhepotential ist die elektrische Spannung einer Nervenzelle in Ruhe.
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Ionenverteilung in der Zelle
- Innerhalb der Zelle dominieren Kaliumionen (K+).
- Außerhalb der Zelle sind Natriumionen (Na+) und Chloridionen (Cl-) häufiger.
- Die Zellmembran ist selektiv permeabel für Ionen.
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Ungleichverteilung der Ionen
- Na+/K+-Pumpe transportiert aktiv 3 Na+ raus und 2 K+ rein.
- Kalium kann passiv durch Leckkanäle austreten.
- Dadurch entsteht ein negatives Potential im Zellinneren.
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Membranpotential Entstehung
- Diffusion von K+ nach außen erzeugt negatives Potential.
- Na+-Einstrom wird durch undurchlässige Membran begrenzt.
- Elektrochemisches Gleichgewicht stellt sich ein.
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Goldman-Gleichung
- Berechnet das Ruhepotential unter Berücksichtigung aller Ionen.
- Berücksichtigt Permeabilitäten für K+, Na+ und Cl-.
- Theoretische Grundlage für das Verständnis des Ruhepotentials.
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Rolle der Kaliumionen
- K+ ist hauptverantwortlich für das Ruhepotential.
- Kaliumleitfähigkeit ist höher als für andere Ionen.
- Kaliumausstrom macht Innenseite negativ.
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Experimentelle Messung
- Mit Mikroelektroden kann man das Ruhepotential messen.
- Hodgkin und Huxley führten bahnbrechende Experimente durch.
- Messungen bestätigen theoretische Berechnungen.
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Krankheiten & Störungen
- Störungen des Ruhepotentials können zu neurologischen Erkrankungen führen.
- Hypokaliämie verändert das Ruhepotential.
- Vergiftungen können Ionenpumpen blockieren.
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Vergleich Aktionspotential
- Ruhepotential ist Grundzustand (-70 mV).
- Aktionspotential ist kurzzeitige Umpolung (+30 mV).
- Beide sind essentiell für Nervenfunktion.
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Zusammenfassung
- Ruhepotential entsteht durch Ionenungleichgewicht.
- Na+/K+-Pumpe und K+-Diffusion sind entscheidend.
- Wichtige Grundlage für Nervenfunktion und -erkrankungen.
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