Inklusion im Fitnessstudio – Wer kann wirklich mitmachen?

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Warum über Inklusion sprechen?

Fitnessstudios sind Orte der Gesundheit und Teilhabe, doch viele sind ausgeschlossen.

Warum über Inklusion sprechen?
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Früheres Verständnis von Behinderung

  • Behinderung als individuelles Defizit: Fokus auf Krankheit und Einschränkung.
  • Medizinisches Modell: Anpassung der Person an bestehende Strukturen.
  • Beispiel: Rollstuhlfahrer als Problem, nicht das Studio.
Früheres Verständnis von Behinderung
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Modernes Verständnis von Behinderung

  • Bio-psycho-soziales Modell: Behinderung entsteht durch Barrieren.
  • ICF der WHO: Gesundheit, Umwelt und soziale Einstellungen spielen zusammen.
  • Beispiel: Nicht der Rollstuhl, sondern die Stufen sind das Problem.
Modernes Verständnis von Behinderung
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Physische Barrieren

  • Fehlende Rampen, enge Türen, nicht barrierefreie Umkleiden.
  • Rollstuhltauglichkeit: Über 60% bewerten sie als schlecht.
  • Geräte oft nur im Stehen nutzbar.
Physische Barrieren
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Sensorische Barrieren

  • Schlechte Beleuchtung, fehlende Kontraste, keine visuellen Infos.
  • Menschen mit Seh-/Hörbeeinträchtigungen fühlen sich ausgeschlossen.
  • Beschilderung und Akustik oft unzureichend.
Sensorische Barrieren
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Kognitive Barrieren

  • Komplizierte Sprache, unübersichtliche Raumstruktur.
  • Geräteanleitungen oft unverständlich.
  • Kursanweisungen werden häufiger als unklar wahrgenommen.
Kognitive Barrieren
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Kommunikative Barrieren

  • Unsicherheit im Umgang mit Personal.
  • Fehlende Schulung für inklusive Kommunikation.
  • Betroffene fühlen sich seltener informiert und einbezogen.
Kommunikative Barrieren
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Aktueller Stand der Inklusion

  • Keine ganzheitliche Strategie, große Unterschiede zwischen Studios.
  • Wahrnehmungslücke: Nicht-Betroffene bewerten Barrierefreiheit positiver.
  • Inklusion scheitert oft an fehlender Struktur.
Aktueller Stand der Inklusion
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Beispiele guter Praxis

  • Barrierefreie Geräte und Räume.
  • Schulungen für Personal in inklusiver Kommunikation.
  • Einfache Sprache und klare visuelle Hilfen.
Beispiele guter Praxis
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Zusammenfassung & Ausblick

  • Inklusion beginnt bei der Gestaltung der Umgebung.
  • Barrieren sind vielfältig: physisch, sensorisch, kognitiv, kommunikativ.
  • Ganzheitliche Strategien sind nötig für echte Teilhabe.
Zusammenfassung & Ausblick
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